Über mich
Über mich
Viele der Themen, die mich heute psychologisch, wissenschaftlich und auch persönlich beschäftigen, begleiten mich bereits seit vielen Jahren. Rückblickend beschreibe ich manche dieser Erfahrungen heute als einen „Käfig der Normalität“: Gesellschaftliche Normen können Orientierung geben, beeinflussen aber zugleich, wie wir uns selbst sehen, welche Möglichkeiten wir wahrnehmen und welchen Platz wir uns in der Welt zugestehen.
Mein Name ist Dominik Leininger, ich bin Psychologe (M. Sc.) und arbeite mit einem systemischen Blick auf Menschen und ihre Lebenskontexte.
Hinter meinem Interesse an der Psychologie steht vor allem die Faszination für die Fragen, die unser Menschsein prägen: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Und wie gelingt ein Leben, das sich wirklich nach unserem eigenen anfühlt? Besonders beschäftigen mich dabei die Spannungsfelder zwischen Zugehörigkeit, Identität und persönlicher Entwicklung. Diese Fragen prägen bis heute mein Interesse an Psychologie und psychischer Gesundheit.
Meine Arbeit
Wir leben in einer Gesellschaft, die häufig von dem Wunsch „nach mehr“ geprägt ist: mehr Leistung, mehr Erfolg, mehr Anerkennung, mehr Perfektion.
Dabei gerät leicht aus dem Blick, was Menschen jenseits dieser Erwartungen ausmacht – ihre eigenen Werte, Bedürfnisse und individuellen Lebensentwürfe.
Viele Menschen erleben einen hohen Druck, bestimmten Vorstellungen von Erfolg, Attraktivität oder Zugehörigkeit zu entsprechen. In queeren Lebenswelten können sich diese Dynamiken auf besondere Weise zeigen.
Menschen auf ihre Schwierigkeiten zu reduzieren, wird ihrer Geschichte selten gerecht. Mich interessiert deshalb nicht nur, was belastet, sondern auch, in welchen Zusammenhängen Erfahrungen entstanden sind und welche eigenen Vorstellungen von einem stimmigen Leben wieder sichtbarer werden können.
Werdegang
Ausbildung
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Promotion (Dr. rer. med.), Universität des Saarlandes laufend
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Masterstudium Klinische Psychologie und Psychologisches Empowerment, Diploma Hochschule
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Bachelorstudium Soziale Arbeit, DHBW Stuttgart
Beruf
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Median Klinik für Psychosomatik, Bad Dürkheim laufend
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Universitätsklinikum des Saarlandes, Kinder- und Jugendpsychiatrie
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Christliches Jugenddorfwerk Pirmasens, Berufsbildungswerk
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Caritas-Förderzentrum St. Christophorus Kaiserslautern, Einrichtung der Wohnungslosenhilfe
Forschung und Promotion
Auch wissenschaftlich beschäftige ich mich mit psychologischen Fragestellungen. Ein Schwerpunkt liegt derzeit auf Eltern-Kind-Interaktionen und der Evaluation eines stationären Eltern-Kind-Behandlungskonzepts.
Eltern-Kind-Behandlung · Entwicklungspsychologie · Eltern-Kind-Interaktion · Wirksamkeitsforschung
Promotion (Dr. rer. med.) laufend, Universität des Saarlandes
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Kongressbeitrag
Interaktionszentrierte Eltern-Kind-Behandlung am Universitätsklinikum des Saarlandes – Vorstellung und erste Behandlungsevidenzen einer Pilotstudie
Leininger, D., Kauczor-Rieck, K., Hussong, J., Möhler, E., Albert, F. (2026). Interaktionszentrierte Eltern-Kind-Behandlung am Universitätsklinikum des Saarlandes – Vorstellung und erste Behandlungsevidenzen einer Pilotstudie. Abstractband XXXIX. DGKJP-Kongress „Entwicklungsaufgaben: Kind – Versorgung – Gesellschaft“. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie, 54 (Suppl. 1), 296 (DGKJP26-2127).
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Kongressbeitrag
Die kindliche Perspektive in den Blick nehmen: Diagnostik und Therapie mit den Emotional Availability Scales
Kauczor-Rieck, K., Albert, F., Möhler, E., Hussong, J., Leininger, D. (2026). Die kindliche Perspektive in den Blick nehmen: Diagnostik und Therapie mit den Emotional Availability Scales. Abstractband XXXIX. DGKJP-Kongress „Entwicklungsaufgaben: Kind – Versorgung – Gesellschaft“. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie, 54 (Suppl. 1), 123 (DGKJP26-2175).
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Kongressbeitrag
Wirksamkeit videointeraktionszentrierter Therapie nach EA
Albert, F., Leininger, D., Hussong, J., Möhler, E., Kauczor-Rieck, K. (2026). Wirksamkeit videointeraktionszentrierter Therapie nach EA. Abstractband XXXIX. DGKJP-Kongress „Entwicklungsaufgaben: Kind – Versorgung – Gesellschaft“. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie, 54 (Suppl. 1), 639 (DGKJP26-1615).